06 Juni 2017

Zandvoort - das Blatt wendet sich zum Guten

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Zandvoort – mit Fehler begonnen und Glanzleistung abgeschlossen

 

Zandvoort 02. bis 04. Juni 2017

 

Nachdem wir in Zusammenarbeit mit Fahrzeugtechnik Stengl den Fehler am Motor (Totalausfall Oschersleben) unseres 111er Boliden gefunden und repariert haben, machte sich unser Team am 01. Juni auf den weiten Weg nach Zandvoort (Niederlade).

Nach doch 11 Stunden Fahrzeit sind wir doch angekommen und haben erst unser Ferienhaus bezogen und danach unseren Platz im Fahrerlager.

Zu Zandvoort können wir nur sagen ein wunderbarer Ort mit sehr freundlichen Leuten direkt an der Nordseeküste. Die Rennstrecke trennt hier nur ein Strand und eine Straße von der Nordsee.

Da unser Zeitplan am Freitag den 02.06. erst gegen Mittag begann, nutzte unser Team die Vormittagsstunden noch um etwas Sonne zu tanken.

Ab Mittag ging dann das Programm der DMV BMW Challenge los.

Zusätzliche 30 Minuten Training nutzten wir um die Strecke kennenzulernen. Vom Strecken-Layout waren wir sofort begeistert. Wie Heri so schön sagte: „zum Teil Kurven bei denen man „Eier“ braucht, aber auch Kurven bei denen du dein Hirn einschalten mußt.“

Der einzige störende Punkt am Kennenlernen der Strecke, war das wir ständig Temperaturanzeige usw. im Auge hatten, um sicher zu gehen das der Motorenfehler auch sicher behoben ist.

Dann stand auch schon Qualifying 1 an. Pünktlich zu diesem Quali setzte Regen ein. Hier hat es unser Team auf Startplatz 2 fürs erste Rennen geschafft.
Quali 1 Zandvoort

Nun kam unser Fehler. Vor Qualifying 2 wurde gerechnet Spritverbrauch und Mindestgewicht. Unser Irrglaube: „leichter ist schneller.“

Somit haben wir vor dem Qualifying 2 unsere Zusatzgewichte aus unserem Boliden entfernt.

Qualifying 2:

Sonnenschein und trockene Strecke. Heribert lieferte die schnellste Qualizeit seiner Klasse ab, und hatte somit die Pole für das zweite Rennen. Leider hat uns unsere Rechnerei einen Strich durch die Rechnung gemacht, da wir beim Wiegen nach dem Lauf 2 kg unter unserem Mindestgewicht waren.

Dadurch lautete die Strafe: Rennen 2 starten wir vom Ende des Starterfeldes. Und nicht nur am Ende unserer Klasse, sondern ganz am Ende. Das bedeutete wir hatten die 318is-Gruppe noch zwischen uns und dem 325iSpezial – Feld.

Rennen 1 und 2 hatten wir dann 15 kg über unser Mindestgewicht in unseren Boliden gepackt. Hier sind wir beim Punkt Irrglaube, denn wir waren mit mehr Gewicht schneller als mit Untergewicht. Unser Fahrwerk-Profi Thomas Gerhofer von der Scuderia GT hatte die Erklärung für dieses Phänomen. Mit seinen Worten: „die paar Tausendstel oder Hundertstel Sekunden die Du schneller beschleunigst läßt Du in den Kurven locker wieder liegen, da dein Auto nicht mehr optimal ausbalanciert ist.“

So starteten wir Rennen 1 von Platz 2. Es war ein harter aber über die gesamten 30 Minuten immer fairer Kampf mit Jan Buchwald den wir bei der Zielflagge für uns entscheiden konnten. Somit verzeichneten wir Platz 1 auf unserem Wertungskonto.

Rennen 2 nahmen wir dann aus besagtem Grund von letzter Startposition in Angriff. Mit einer Serie von 12 Runden mit einer 1:59er Zeit und zum Abschluß einer 1:58er Zeit gelang es Heri auf den führenden Jan Buchwald aufzuschließen. Leider kam in dem Augenblick als Heri sich in Angriffsnähe befand eine Safety-Car Phase die dann zum Rennabbruch führte. Damit konnte unser Team Rennen 2 nur mit Platz 2 punkten.

 

Heri nach dem Rennen: „ich bin von der Strecke total begeistert und bin echt der Meinung ein Rennfahrer der Zandvoort noch nicht gefahren ist, hat definitiv etwas versäumt. Ganz von unserer Glanzleistung hier an der Nordsee abgesehen.“

 

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