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04 August 2018

1,5 Std. von Hockenheim / auf den Spuren der F1

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Auf den Spuren der Formel 1

Heribert Haimerl / „Heri“ auf den Spuren der Formel 1

Unser AVIA Fahrer in der DMV BMW Challenge hat letztes Wochenende das 1,5 Std. oder 200km Rennen in Hockenheim bestritten. Nur eine Woche nach den weltweit bekannten Fahrern Vettel, Hamilton, Verstappen usw. kämpften jetzt Heri, Ulrich Tappe, Marc David Müller, Dominic Moret, Jens Hösel und viele mehr (knapp 40 Starter) um gute Platzierungen auf der Grand Prix Strecke am Hockenheimring.
Zuschauermeinungen zu folge haben die Fahrer der DMV BMW Challenge im Punkto Spannung und Show die Formel 1 sogar überboten.

Nicht zuletzt das offene Fahrerlager in der DMV BMW Challenge freute die Besucher und Zuseher.
Als Gast einen Boliden aus der Nähe zu betrachten, mit den Fahrern Kontakt zu haben und zu reden kommt bei Motorsportfans immer gut an. „Ich hab es schon einige male gehabt, das Besucher gefragt haben ob Ihr Kind mal ins Auto reinschauen darf“, so Heribert.
Meine Antwort auf diese Frage war bisher immer die gleiche: „wenn er/sie möchte, darf er/sie gerne mal auf dem Fahrersitz Platz nehmen.“ Solch eine Nähe zur Materie haben Motorsportfans in den wenigsten Fällen und die strahlenden Gesichter sprechen Bände.
„Wir sind nicht so berühmt, wie Formel 1 Fahrer, die Meisten von uns haben auch keine Starallüren wie manche F1 Piloten“, sagte Heri mit einem Lächeln weiter, „aber im Grunde sind wir alle Racer, mit nur einem großen Unterschied: „wir zahlen das wir fahren können.“

Heribert ist auch schon mal 14 Tage nach der F1 in Monza gefahren, das war seiner Meinung nach wirklich ein wahnsinniges Flair, welches aber der Rennstrecke „Automotodrom di Monza“ geschuldet war und nicht der F1. In Hockenheim durch nur eine Woche zur F1 war das einzige was man noch mitbekommen hat Aufräumarbeiten und leere Plastikbecher und Müll der noch präsent war.

Heribert: „ich weis ja nicht ob andere Fahrer im Feld ein anderes Feeling hatten, mir sind einfach die Menschen mit denen ich fahre wichtiger als F1 Typen die sich danach beschweren Ihre Leistung würde zu wenig gewürdigt. Da sage ich mal: „schau auf dein Konto Junge und gib Ruhe.“ ;-)

Rennbericht zu den 1,5 Std. 200km von Hockenheim folgt.

04 August 2018

1,5 Std. von Hockenheim / Gänsehaut

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Gänsehaut

Gänsehaut Faktor - selbst für Nicht-Motorsport-Fans


Unser Fahrer Heribert Haimerl in der DMV BMW Challenge nach seinem 1,5 Stunden Rennen in Hockenheim mit einer Geschichte mit Gänsehaut Garantie, die vermutlich nicht nur Motorsport-Freaks die Gefühle eines „Vollblut-Racers“ einmal außerhalb eines Rennens näher bringt.

Heri: „Beflügelnde und emotionale Momente eines Racers sind in der Regel, das erste mal im Rennwagen zu sitzen, das erste Rennen, die erste Pol, der erste Sieg, oder das erste mal Monza.
Hier jedoch einmal Emotionen ganz anders: „Wie viele von euch mitbekommen haben hatten wir an unserem BMW E30/325i am 14.07. einen Lagerschaden. Nun galt es unseren Boliden für Hockenheim in einer Woche (da wir erst am 18. mit der Reparatur beginnen konnten) wieder zum laufen zu bringen.

Ehe wir mit dem Zerlegen beginnen konnten, kamen bereits die ersten Anfragen befreundeter Konkurrenzteams. „Und was fehlt? Können wir helfen? Brauchst Du was? Schafft Ihr es?
Gefühle von „totale Sch....“ wegen ungeplanter Motorrevision, über „ob wir das packen?“ bis hin zu „die stehen alle hinter uns und drücken uns die Daumen!“ machten sich breit.

Am Montag 23.07. standen unsere Zeichen dann auf „GO“ für Hockenheim, oder wie ich es betitelt habe: „wir sind mit unserer Motorrevision im Zeitplan“.
Zu diesem Zeitpunkt kamen die Fragen anderer Teams bereits täglich bzw. mehrmals täglich.

Gerald Müller vom Team MDM schrieb: „wenn Du den Motor fertig hast aber bis Donnerstag nicht mehr einbauen kannst, bring Ihn mit wir bauen ihn Dir in Hockenheim fertig ein, ich bringe Motorkran und alles mit.“

Diese Reaktionen waren für mich schon sehr überwältigend.
Mittwoch Abend habe ich unseren BMW dann repariert verladen.

Donnerstag 26.07.2018 Fahrerlager Hockenheimring: so viele Leute die sich gefreut haben das wir es geschafft haben, ist unbeschreiblich. An dieser Stelle noch meinen echt fetten Dank an Benjamin Stengl, für seine Nachtschichten und seine tolle Arbeit.

Doch nun zum totalen Gänsehaut- und Gefühls-Flash des Wochenendes: Freitag 27.07.2018 machte ich mich mit meinem Boliden auf den Weg zum freien Training und Motor einfahren.
Als ich am Anfang auf dem Weg zur Strecke in die Boxengasse einfahren bin, standen die Teammitglieder von MDM Racing in der Boxengasse und haben mir geschlossen applaudiert als ich durchgefahren bin.

FREUNDE ICH KANN EUCH SAGEN, 37°AUSSEN, CA. 50° INNEN, FEUERFESTE LANGE UNTERWÄSCHE, RENNOVERALL, STURMHAUBE, HANDSCHUHE UND HELM.......... UND ICH EINE GÄNSEHAUT DIE ICH EUCH NICHT BESCHREIBEN KANN.
IHR HABT MICH GEFLASHT DANKE DANKE DANKE

Rennbericht mit trockenen Daten und Fakten folgt
wobei so trocken wird er nicht werden, da nach Aussage von Zusehern der fight in unserer Klasse „geiler“ und spannender war, als eine Woche zuvor die Formel 1.

04 August 2018

Lausitzring 2 Std. Rennen

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Der Technik Teufel schlägt zu

Letztes Jahr war unser Team um Heri in der DMV BMW Challenge bereits auf Meisterkurs. In diesem Jahr reitet unser Team der „Technik-Teufel“ nach ca 35 Minuten auf Platz 2 liegend merkbarer Leistungsverlust an unserem E30. Dann in der Runde vor dem ersten Tankstopp (nach 45 min.) deutlicher Leisungsverlust und gewaltige Geräuschbildung. Lagerschaden und das aus für unser Team in diesem Rennen.

Der Schaden zog eine komplette Motorrevision nach sich.

04 August 2018

Sachsenring und Folgen

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vieles NEU

Nach dem technischen Debakel, das unser Team in der DMV BMW Challenge am Sachsenring hatte, ist das Team wieder guter Dinge. Neue Querlenker, neue Spurstangen und eine neue Front wurden bereits verbaut. Nun geht es für unsere "Nr. 1" noch zur Scuderia GT, Spur und Sturz einstellen, dann ist das Team startklar für das 2 Std. Rennen am Lausitzring 13./14. Juli. ;-)

04 August 2018

Sachsenring 2018

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Regen Regen Regen / gelochte Felge

DMV BMW Challenge am Sachsenring.

Rennen 1: haben wir mit Slicks bei nasser Strecke mehr oder weniger gut durchgezogen. Zumindest war Heri der schnellste Fahrer mit Slicks.

Rennen 2: 
Unser Team freute sich nach 2 Tagen Regen immer pünktlich zum Training, Quali und Rennen 1 auf eine trockene Strecke in Rennen 2.
In der ersten Runde war sehr viel Verkehr, doch unser Fahrer "Heri" kam gut durch und der Sachsenring machte Ihm sichtlich Spaß. Bis in der letzten Kurve vor der Start-Zielgeraden sich das Gelenk des rechten Querlenkers verabschiedete.

Der Querlenker durchschlug sogleich die Felge und es ging statt nach links gerade aus ins Kiesbett.
Im Kies bremste der führungslose Reifen und zerstörte kurzer Hand den Kotflügel. Die Frontlippe (die nicht mehr zu bekommen ist) hat sich ebenfalls in mehrere Puzzleteile aufgelöst.

Heri bedankt sich bei den Streckenposten an dieser Stelle vom Sachsenring mit denen er ein gutes Gespräch hatte, und sie Ihn sogar mit einer Zigarette für den Frust versorgten. ;-)

Jetzt steht eine schnelle Reperatur an, denn am 13./14.07. ist das 2 Std. Rennen der DMV BMW Challenge am Lausitzring.

23 März 2018

auto-rennsport 2018

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Super Artikel zur DMV BMW Challenge und unserem Team

Danke an das Magazin für Breitensport "Auto-Rennsport":

 

27 August 2017

Assen (NL) - unsere schlimmste Nullnummer

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Technik-Teufel hat unser Team im Bann

Assen DMV BMW Challenge 

25.-27.08.2017

Am 24.08.2017 machte sich unser Team auf den 975 km langen Weg an den TT Circuit in Assen (NL).

Durch unsere sehr guten Erfolge in Zandvoort und Hockenheim war unser Team voll motiviert.

Diese Motivation zeichnete sich im ersten Qualifying am 25.08. mit der Polposition auch gleich ab.

Nach diesem Quali wollte das Team den Luftfilter reinigen. Hierbei wurde festgestellt, dass beide Motorenhalter gebrochen waren. Da wir keinen Ersatz dabei hatten, hat das Team alle möglichen Reparaturvarianten in Betracht gezogen.
Glück im Unglück:
Das Team von SORG Motorsport hatte ein Mitglied nach Wuppertal geschickt zum Ersatzteile besorgen.
Nach einem Telefonat der beiden "SORG-Brothers" stellte sich heraus, das in der Werkstatt von SORG noch ein M20B25 Motor liegt. Somit wurden uns in der Nacht die beiden Halter geliefert, welche wir sogleich verbauten.

Die Stimmung war damit wieder auf einem guten Level.

Doch der Technik-Teufel war an diesem Wochenende nicht wegzukriegen.
Beim zweiten Quali Samstag morgen, hatte unser 111-er Bolide nach 4 Runden wieder Überdruck im Wassersystem, was unser Team zur Aufgabe für dieses Wochenende zwang.

Wir sind dann "unverrichteter Dinge" 975 km nach Hause gefahren.

Durch den Sieg in Rennen 1 von Jan Buchwald mit seinem E90 (unsere Gratulation an dieser Stelle) hat unser Team die Führung in der 325-er Klasse eingebüst. 

In der DMV BMW Challenge hat das AVIA racing Team die Führung noch inne, da Assen als zweites "Auslandsrennen" nicht zur Wertung zählt.

Nun geht es für unser Team um die entscheidenden Punkte. Beim Finale auf der GP-Strecke Nürburgring vom 13. - 14.10.2017. Also Daumen drücken!!!!

Stand 29.09.2017: das Team steckt in den letzten Zügen der Motoren-Reparatur, um sich am Nürburgring wieder von seiner besten Seite zu zeigen. 

Ein spannendes Finale versprechen die 13 genannten Fahrer in unserer Klasse, wovon 6 einen E30 pilotieren. Wir werden mit 5 E36, 1 E46 und 1 E90 um gute Zeiten fahren. 
Wir hoffen sehr, das unsere Erfolge dieses Jahr gezeigt haben das man auch mit einem E30 um Siege fahren kann und damit evtl. beim Anstieg der E30 Nennungen beteiligt waren.

14 Juli 2017

Doppelte Führung in der DMV BMW Challenge durch AVIA racing

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Hitzeschlacht beim 1,5 Stunden Rennen in Hockenheim

Hockenheim 07. - 08. Juli 2017

Seit dem Rennen Anfang Juni in Zandvoort läuft der BMW 325i des AVIA racing Teams mit der Startnummer 111 ohne Probleme. Das gab unserem Team um Fahrer „Heri“ (Heribert Haimerl) die Möglichkeit ihre Leistung und ihr Können unter Beweis zu stellen.

Am 08.07.2017 lieferte das Team beim 1,5 Stunden Rennen in Hockenheim eine wahre Glanzleistung ab.

Am Freitag den 07.07. trainierte unser Team mit den Teammitgliedern des Konkurrenten Ulrich Tappe noch den Boxenstop. Ehrlich gesagt hatten alle einen riesigen Spaß dabei.

Am Samstag stellte sich jedoch das Wetter als so beständig dar, das wir die Regenreifen im Fahrerlager gelassen haben.

Bei über 30°C startete Heri von der Pole seiner Gruppe ins Rennen und konnte von Anfang an mit jeder Runde einen größer werdenden Abstand zu seinen Verfolgern aufbauen.

Als in Runde 3 an der Spitzkehre der vordere mittlere Sicherungsstift der Motorhaube verloren ging, machte sich die „aufgeblähte“ Haube (Bremsfallschirm) negativ bei der Rundenzeit bemerkbar. Doch selbst zu diesem Zeitpunkt vergrößerte sich der Vorsprung zu den Konkurrenten Runde für Runde. Somit war für Heribert klar, keinen Fehler machen und wenn die 4 restlichen Schnellverschlüsse halten bis zum Pflichtstop wie geplant (nach 55 Minuten) durchziehen.

So lief es dann auch bis zum Pflichtboxenstop mit der Länge von 3 min 30 sec. Da das Wetter beständig heiß war, mußte die Crew „nur“ Tanken, Reifendruck prüfen und Sicherungsstift der Motorhaube ersetzen. Das Tanken wurde von „Manu“ (Manuela Haimerl) übernommen. Sie gestand uns nach dem Rennen: „ich war so aufgeregt – Heri ist so super gefahren und ich hatte immer nur im Kopf „verbocke die Sache jetzt nur nicht. Was dazu kam, alle rundum stehenden Personen verfolgten jeden Handgriff von mir“.

So zauberte die Crew einen perfekten Boxenstop.

Heribert wußte genau wie lange er bis zur Ausfahrtslinie braucht, und gab absichtlich etwas später Gas, um die Pflichtzeit nicht zu unterschreiten.

Nun galt es die restliche gute halbe Stunde keinen Fehler zu machen und das herausgefahrene Zeitpolster wenn möglich zu halten.

Unser Team setzte genau diesen Vorsatz um, und fuhr Runde um Runde fehlerfrei. Dadurch konnte der Abstand gegenüber der Klassenkonkurrenz bis zum Überfahren der Ziellinie auf einen Vorsprung von 1 Minute 34.806 Sekunden ausbauen.

Durch diesen Sieg hat unser Team die Führung der Klasse 325iSpezial übernommen. Durch einen „Patzer“ des Teams AVP, die nach einem Radwechsel ein Rad verloren haben, hat das AVIA racing Team auch die Führung der DMV BMW Challenge Gesamtwertung gelungen.

Heri nach dem Rennen: „ich bin total happy und restlos stolz auf unser Team das unter Leitung meiner „Manu“ richtig flutscht und funktioniert. Die Führung unserer Klasse sowie der Gesamtwertung sehen wir noch recht gelassen, denn es kommt noch Assen und das Finale am Nürburgring und der Strich unter die Punkte wird immer erst nach der letzten Zielflagge gezogen. Auf jeden Fall haben wir gezeigt was unser Team drauf hat, wenn unser 111er Bolide (Baujahr 1989) ohne Probleme läuft. Darauf sind wir wirklich stolz. Weiter gratulieren wir jedem Team das die 1,5stündige Hitzeschlacht durchgehalten hat.“

 

06 Juni 2017

Zandvoort - das Blatt wendet sich zum Guten

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Zandvoort – mit Fehler begonnen und Glanzleistung abgeschlossen

 

Zandvoort 02. bis 04. Juni 2017

 

Nachdem wir in Zusammenarbeit mit Fahrzeugtechnik Stengl den Fehler am Motor (Totalausfall Oschersleben) unseres 111er Boliden gefunden und repariert haben, machte sich unser Team am 01. Juni auf den weiten Weg nach Zandvoort (Niederlade).

Nach doch 11 Stunden Fahrzeit sind wir doch angekommen und haben erst unser Ferienhaus bezogen und danach unseren Platz im Fahrerlager.

Zu Zandvoort können wir nur sagen ein wunderbarer Ort mit sehr freundlichen Leuten direkt an der Nordseeküste. Die Rennstrecke trennt hier nur ein Strand und eine Straße von der Nordsee.

Da unser Zeitplan am Freitag den 02.06. erst gegen Mittag begann, nutzte unser Team die Vormittagsstunden noch um etwas Sonne zu tanken.

Ab Mittag ging dann das Programm der DMV BMW Challenge los.

Zusätzliche 30 Minuten Training nutzten wir um die Strecke kennenzulernen. Vom Strecken-Layout waren wir sofort begeistert. Wie Heri so schön sagte: „zum Teil Kurven bei denen man „Eier“ braucht, aber auch Kurven bei denen du dein Hirn einschalten mußt.“

Der einzige störende Punkt am Kennenlernen der Strecke, war das wir ständig Temperaturanzeige usw. im Auge hatten, um sicher zu gehen das der Motorenfehler auch sicher behoben ist.

Dann stand auch schon Qualifying 1 an. Pünktlich zu diesem Quali setzte Regen ein. Hier hat es unser Team auf Startplatz 2 fürs erste Rennen geschafft.
Quali 1 Zandvoort

Nun kam unser Fehler. Vor Qualifying 2 wurde gerechnet Spritverbrauch und Mindestgewicht. Unser Irrglaube: „leichter ist schneller.“

Somit haben wir vor dem Qualifying 2 unsere Zusatzgewichte aus unserem Boliden entfernt.

Qualifying 2:

Sonnenschein und trockene Strecke. Heribert lieferte die schnellste Qualizeit seiner Klasse ab, und hatte somit die Pole für das zweite Rennen. Leider hat uns unsere Rechnerei einen Strich durch die Rechnung gemacht, da wir beim Wiegen nach dem Lauf 2 kg unter unserem Mindestgewicht waren.

Dadurch lautete die Strafe: Rennen 2 starten wir vom Ende des Starterfeldes. Und nicht nur am Ende unserer Klasse, sondern ganz am Ende. Das bedeutete wir hatten die 318is-Gruppe noch zwischen uns und dem 325iSpezial – Feld.

Rennen 1 und 2 hatten wir dann 15 kg über unser Mindestgewicht in unseren Boliden gepackt. Hier sind wir beim Punkt Irrglaube, denn wir waren mit mehr Gewicht schneller als mit Untergewicht. Unser Fahrwerk-Profi Thomas Gerhofer von der Scuderia GT hatte die Erklärung für dieses Phänomen. Mit seinen Worten: „die paar Tausendstel oder Hundertstel Sekunden die Du schneller beschleunigst läßt Du in den Kurven locker wieder liegen, da dein Auto nicht mehr optimal ausbalanciert ist.“

So starteten wir Rennen 1 von Platz 2. Es war ein harter aber über die gesamten 30 Minuten immer fairer Kampf mit Jan Buchwald den wir bei der Zielflagge für uns entscheiden konnten. Somit verzeichneten wir Platz 1 auf unserem Wertungskonto.

Rennen 2 nahmen wir dann aus besagtem Grund von letzter Startposition in Angriff. Mit einer Serie von 12 Runden mit einer 1:59er Zeit und zum Abschluß einer 1:58er Zeit gelang es Heri auf den führenden Jan Buchwald aufzuschließen. Leider kam in dem Augenblick als Heri sich in Angriffsnähe befand eine Safety-Car Phase die dann zum Rennabbruch führte. Damit konnte unser Team Rennen 2 nur mit Platz 2 punkten.

 

Heri nach dem Rennen: „ich bin von der Strecke total begeistert und bin echt der Meinung ein Rennfahrer der Zandvoort noch nicht gefahren ist, hat definitiv etwas versäumt. Ganz von unserer Glanzleistung hier an der Nordsee abgesehen.“

 

20 April 2017

Gelungener Wechsel und toller Saisonstart 2017

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Die Zeichen sind gesetzt! Saisonstart 2017 in Hockenheim

 

Wie viele unserer Fans, Freunde und Partner wissen haben wir mit dem Finalrennen 2016 am RedBullRing dem österreichischen Veranstalter der BMW-Challenge im Histo-Cup den Rücken gekehrt.

Mit unserem Blick nach vorne gerichtet wurde über den Winter unser 111-er Bolide auf das Reglement der deutschen DMV BMW-Challenge auf- und umgebaut. Änderungen an Motor, Getriebe, Käfig, Fahrwerkslager, Tank, Ansaugtrakt, Kühler und vielen Kleinigkeiten wurden hierfür durchgeführt. Bis hin zum Einbau von zwei Katalysatoren die für Deutschland notwendig waren.

Hier bedanken wir uns bei all unseren bestehenden und neuen Partnern der 2017-er Saison für euere Unterstützung.

Mit unserem Motorenprofi, (Benjamin) Stengl Fahrzeugtechnik, der mit uns den Motor neu aufgebaut hat und Buchner Motorsport der das Steuergerät auf den Motor angepasst hat, haben wir fast eine Punktlandung bei der erlaubten Leistung unseres Boliden hingelegt. In den Punkten KW/PS und auch im Drehmoment liegen wir ganz knapp unter der, nach Reglement, erlaubten Grenze.

Wir sind sehr stolz darauf, da wir bei den verbauten Komponenten bei weitem nicht alles ausgereizt haben was erlaubt ist, so fahren wir Kat-Kolben mit 9,4-er Verdichtung und Standardmaß. 

Durch unseren Partner, Scuderia GT, wurde das Gewicht sowie die Fahrwerkseinstellungen angepasst. Hier vertrauen wir seit 2 Jahren auf Thomas Gerhofer und sein Team, da sich deren Erfahrungen im Motorsport als genial für uns erwiesen haben.

Nach Prüfung unseres Boliden und bestandenem Wagenpass, sowie einer sehr gelungenen Komplett-Folierung galt es nun für unser Team sein Können beim Auftaktrennen in Hockenheim in der DMV BMW-Challenge sein Können zu zeigen.
In dieser Challenge startet unser Team in der Klasse 325i Spezial (modifiziert).

In einem freien Training in dem wir uns an die Grenzen der Slicks von Hoosier getastet haben, waren wir mit unseren Zeiten bereits mehr als zufrieden.
Diese Zufriedenheit nahm mit den beiden Zeittrainings fast überhand, als wir für beide Rennen die Polposition erreichten.

"Das zweite Quali mussten wir wegen Temperaturproblemen bereits nach 5 Runden abbrechen. Trotzdem haben wir auch hier die Pole Position erreicht, da haben wir wirklich nicht damit gerechnet.“

Leider hatte unser Team mit diesen Temperaturproblemen das restliche Wochenende zu kämpfen.
So musste Heribert nach einem super Start in Rennen 1 vier Runden vor Rennende Peter Weymann überholen lassen und konnte nichts mehr gegenhalten um seinen Motor nicht zu überhitzen. Wir konnten jedoch Platz 2 halten und über die Ziellinie bringen. Dieses Ergebnis wird an diesem Wochenende für die Wertung gerechnet.
Noch schwerer traf es unser Team in Rennen 2, nach Ausbau eines sehr guten Vorsprungs musste Heri auf Platz 1 liegend diesen Lauf vorzeitig beenden, da die Temperatur seines BMW wieder grenzwertig wurde.
Jetzt heißt es: Temperaturproblem finden und dann auf das nächste Rennen in Oschersleben vorzubereiten.

Das ganze Team freute sich sehr über die freundliche Aufnahme in der DMV BMW Challenge, und bedankt sich bei allen Partnern, Fans und Freunden des Teams.